Maibock 2021 – Wir bocken das!

Hallbergmoos-Goldach (tak) – Es hat wieder einmal „gemaibockt“, wenn auch digital: Nach einem Jahr coronabedingter Pause hat die CSU-Hallbergmoos-Goldach ihren traditionellen Maibock virtuell veranstaltet. Live aus Landgasthof „Alter Wirt“ wurde die Maibockrede von Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer gehalten. Die musikalische Unterstützung von den Goldacher Buam wurde vorab aufgezeichnet.

 

Und so begrüßte die Ortsvorsitzende Tanja Knieler die Mitglieder „zu einem hoffentlich nicht allzu verbockten Abend mit einer bockigen Maibockrede unseres Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer, der sich wie ein junger Bock auf diesen Abend mit seiner Maibock-Gemeinde Hallbergmoos gefreut hat“. Ein besonderer Gruß ging natürlich an unseren neuen Bürgermeister Josef Niedermair, die Gemeinderäte Andrea Holzmann, Silvia Edfelder, Rudi Zeilhofer und Damian Edfelder. Die Frauen Union war unter anderem vertreten durch Gabriele Partsch und Sonja Vogler, die am Vormittag noch die Maibock-Pakete der CSU Hallbergmoos-Goldach an die Frau bzw.  den Mann brachten. Auch Gerald Sailer von den Goldacher Buam hatte sich zugeschaltet. In Anspielung auf Parteichef Dr. Markus Söder sagte die Ortsvorsitzende : „Wir bocken das!“

Sie ging in ihrem Intro auch auf den Maibock als Frühlingsbiersorte ein, der gerade für Bierkenner meist etwas uneindeutig im Geschmack sei. „Die Braumeister versuchen ihr Bier wie einen Übergang zwischen dem malzig-süßlichen Aroma des Starkbieres mit der Spritzigkeit und einem leicht bitteren Geschmack der Sommerbiere wirken zu lassen. Auf gut bayerisch: nix halbes, nichts ganzes“, so Knieler.

Die Maibock-Tradition der CSU-Hallbergmoos-Goldach geht auf eine gemeinsame Idee vom verstorbenen Bürgermeister Harald  Reents und Ortschefin Tanja Knieler zurück. „Es wäre nicht in Haralds Sinn gewesen, wenn wir den Maibock mit ihm sterben lassen“, so Knieler. Und so begann auch Erichs Irlstorfer Maibock Rede in Erinnerung an Harald Reents. Er hatte eine weiße Rose dabei, die er statt in Wasser in einen Maßkrug Maibock stellte. „Die Bierfreunde mögen es mir verzeihen. Aber du, lieber Harald, schaust uns bestimmt zu!“

Es war ein besonderer Abend, der im Netz für viel Erheiterung gesorgt hat. Silvia Edfelder wurde zur „Queen Mom“ von Hallbergmoos, über die Pünktlichkeit von Sohn Damian, seit Mitte Februar Lehrer an einem katholischen Mädchengymnasium, wache Schwester Rosa, dass er zumindest zum Unterricht pünktlich erscheine. Der wahre Fahrradbeauftragte der Gemeinde sei Georg Förg, aber auch die Ortsvorsitzende selbst erscheine schon einmal im Radeldress bei Kreisversammlungen. Und auch Christian Schirsch, der „Sonic“ der Gemeinderatsfraktion, Dr. Marcus Mey, der den Jagdschein ablegen will, und damit nicht mehr nur Verbrecher vor Gericht jagt, oder Christian Krätschmer, der im Rahmen einer Wetter eine Palette Klopapier bekam, was zur Kommunalwahl ein begehrtes Gut gewesen war, waren Themen in der launigen Rede. Ebenso auf den Hund gekommen sei Andrea Holzmann, mit ihrem Pointer, nicht zu verwechseln mit Manfred Pointner, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Hallbergmoos. Und natürlich auch Josef Niedermairs Wahlkampf mit #SuchdenSepp und #FragdenSepp oder seinem sportlich anmutenden Wahlkampfplakat fand in Irlstorfers launigen Rede Erwähnung.

Er dankte in seiner Rede auch der technischen Unterstützung am Abend durch Michael Fischer und Alois Walbrun. „Aber in der Vorbereitung zum Maibock hat Alois übersehen, dass der Maibock beim Alten Wirt „geköpft“ worden ist – mit der Folge, dass er schnurrstrax vorbeigefahren ist. So schnell verlernt selbst ein Ur-Hallbergmooser die eingeborene Wegführung zum Wirt. Deshalb wird es Zeit, dass wir wieder mehr aus der digitalen Welt zurück ins reelle Leben kommen – und den nächsten Maibock wieder im Saal gemeinsam feiern. Ich freue mich schon drauf!“

Als Dank für seine Maibockrede bekam Irlstorfer zum Schluss einen Zwetschgenbaum überreicht, für den er in Gammelsdorf ein passendes Plätzchen finden will. Mit Erinnerungen und Bildern von den vergangenen Maibock-Veranstaltungen sowie der Bayernhymne endete der digitale Maibock.

Bildquelle: Fotostudio Hallbergmoos Iris Besemer

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