Mitgliederversammlung und Bürgermeisternominierung

Fotostudio Hallbergmoos Iris Besemer

Hallbergmoos-Goldach (tak) – Die CSU Hallbergmoos-Goldach hat in einer besonderen Mitgliederversammlung unter hohen Hygieneauflagen Josef Niedermair zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Auch wurde der Vorstand neu gewählt und die Delegierten zur Nominierung des Bundestagskandidaten bestimmt.

FFP2-Maskenpflicht während der Versammlung, ein fester Sitzplan, Desinfektionsmittel und die Stimmzettel wurden mit Keschern eingesammelt. „Es ist eine ganz besondere Versammlung, die ganz im Zeichen der Pandemie steht“, so die CSU-Ortsvorsitzende Tanja Knieler. Höhepunkt der Versammlung war die Nominierung von Josef Niedermair zum Bürgermeisterkandidaten. Vorgeschlagen hat ihn CSU-Gemeinderatsfraktionssprecher Christian Krätschmer, der auch auf die vergangenen Monate zurückblickte. „Der Tod von unserem Bürgermeister, Freund und politischen Weggefährten Harald Reents hat die CSU tief erschüttert. Es ist aber auch unsere Aufgabe, das Wohl der Gemeinde immer im Blick zu behalten.“ Es habe sich sehr schnell herauskristallisiert, dass es einen Nachfolger brauche, hinter dem sich die Gemeinderatsfraktionen gemeinschaftlich stellen können. „Und das ist Josef Niedermair.“

Josef Niedermair stellte in seiner kurzen Ansprache seine Erfahrung und seine kommunalpolitische Kompetenz heraus, die er in 36 Jahren als Gemeinderat, aber eben auch in 12 Jahren stellvertretender Bürgermeister sammeln konnte. Er wolle „ein Bürgermeister für alle“ sein, überparteilich, dem Wohl der Gemeinde verpflichtet, ein Teamplayer – so wie er es in den vergangenen Jahren im Gemeinderat auch immer gehandhabt habe. „Ich habe nur eine Stimme von 25, der Gemeinderat ist der Chef.“ Er zeigte sich auch erfreut, dass neben den Mitgliedern der CSU mit Wolfgang Reiland und Thomas Henning die Fraktionssprecher der Einigkeit bzw. der Freien Wähler zur Aufstellungsversammlung gekommen waren. Er wurde mit überragender Mehrheit nominiert.

Als verlässlich und kompetent bezeichnete er Tanja Knieler als CSU-Ortsvorsitzende, die er aus diesen Gründen für weitere zwei Jahre als CSU-Chefin in Hallbergmoos und Goldach vorschlug. Diese wurde dann auch von der Versammlung so bestätigt. Zu ihren Stellvertretern wurden bestimmt Sylvia Merczak (bisher Schriftführerin), Silvia Edfelder (bisher Ortsgeschäftsführerin) und Michael Fischer (bisher Beisitzer). Kassier bleibt Michael Vogler, das Amt der Schriftführerin hat künftig Rita Guske (bisher Beisitzerin) inne. Zum Digitalbeauftragten wurde Walter Wirl (bisher stv. Ortsvorsitzender) gewählt. Die Vorstandschaft komplettieren die Besitzer/innen: Anita Kreilinger (bisher stv. Ortsvorsitzende), Alois Walbrun (bisher Beisitzer), Karin Eigeldinger (bisher Beisitzerin), Laura Behrendt (bisher Beisitzerin), Bernd Meyr (bisher Beisitzer). Neu hinzukommen Wolfgang Förg, ehemals JU-Vorsitzender, sowie Markus Kreilinger und Jasmin Ghubbar-Mohamed, die beide im vergangenen Jahr auf der Gemeinderatsliste für die CSU gestanden waren. Zu den Kassenprüfern wurden Klaus und Christian Stahlberg bestimmt.

Als Delegierte zur Nominierung des Bundestagskandidaten werden Tanja Knieler, Alois Walbrun, Georg Förg, Karin Eigeldinger, Wolfgang Förg, Michael Fischer, Gerd Schuenemann, Rita Guske, Silvia Edfelder, Andreas Hewelt, Laura Behrendt, Alexander und Gabriele Partsch entsandt. Ersatzdelegierte sind Reinhold Stegschuster, Elisabeth Stegschuster, Jasmin Ghubbar-Mohamed, Andrea Holzmann, Enza Schuenemann, Waltraud Beck, Fritz Gentzsch, Harald Schönwälder, Bernd Meyr, Andre Junker, Anita Meyr und Philip Schön.

Im Vorfeld dieser Versammlung war weit mehr Arbeit zu tun als in den Jahren zuvor. Um die Versammlung schneller durchführen zu können, gab es den Bericht des Vorstands und der Gemeinderatsfraktion erstmals vorab mit der Einladung als Heft, an dem neben den Autoren Tanja Knieler und Dr. Marcus Mey Laura Behrendt und Karin Eigeldinger maßgeblich mitgewirkt haben. Am Abend selbst gab es eine Reihe von Helfer/innen, die einen reibungslosen und schnellen Ablauf sorgten. Tanja Knieler bedankte sich bei allen: „Das Uhrwerk CSU Hallbergmoos-Goldach läuft rund. Wir haben es sogar noch geschafft, trotz des engen Zeitkorsetts, das uns die Hygienevorschriften auferlegt haben, ein paar Ehrungen zu vollziehen.“ Gemeint waren damit die ausscheidenden Gemeinderäte Franz Leichtle und Sepp Niedermair sowie die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Wolfgang Eberhart und Gerd Schuenemann. Die Ehrung für Mike Hora und Helmut Beer, die ebenfalls nicht mehr für den Ortsvorstand kandidiert hatten, werden nachgeholt. „Ich hoffe, dass wir vielleicht in diesem Jahr ein, wenn auch pandemiegerechtes, Sommerfest begehen können, denn schließlich hätte die CSU Hallbergmoos-Goldach in diesem Jahr ihr 55-Jähriges Bestehen zu feiern“, so Knieler abschließend – und schloss nach etwa einer Stunde die Versammlung.

Text: Tanja Knieler
Foto: Fotostudio Hallbergmoos Iris Besemer

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